Entdecken Sie Mark Edward Geyer

„Ich lebe in Atlanta, Georgia, aber die meisten meiner Illustrationsaufträge stammen aus der New Yorker Verlagsindustrie. Ich hatte das Glück, zwei Romane von Stephen King illustrieren zu dürfen und illustriere nun Kinderbücher. 1978 entdeckte ich meine Liebe zu Stift und Tinte. Dieses Medium birgt unendliche Möglichkeiten. Ich habe schon mein halbes Leben damit verbracht, sein Potenzial auszuloten. Meine ersten Tintezeichnungen waren Landschaften, wozu ich einen Federhalter verwendete. Als ich anfing, für Zeitschriften und Werbeagenturen zu zeichnen, stieg ich auf den rOtring Rapidograph um. Er ist mein liebster rOtring Stift.

Heute verwende ich ihn für meine Arbeit als Buchillustrator. Stift- und Tinte-Puristen bevorzugen wahrscheinlich den Federhalter, da man die Linienbreite ändern kann – je härter man aufdrückt, desto mehr Tinte fließt heraus und desto dicker wird die Linie. Ich kann jedoch die Linienbreite (für meinen Geschmack ausreichend) variieren, indem ich den Rapidograph für eine dünne Linie angewinkelt und für eine breite Linie senkrecht halte. Der rOtring Rapidograph verwendet außerdem eine sehr schwarze rOtring Tinte im Vergleich zu anderen Stiften. Selbst die kleinsten Punkte behalten diese Schwärze bei, was entscheidend für die Messwerte ist, die auf der veröffentlichten Zeichnung zu sehen sind.

Ich verwende auch gern Tikky Druckbleistifte. Dies wirkt auf den ersten Blick auch etwas ungewöhnlich. Der Vater meiner Mutter war Bauzeichner. Er war außerdem ein begabter Künstler, der wunderschöne Naturzeichnungen mit Bleistift anfertigte. Er verpasste dem Bleistift eine extrem feine Spitze, indem er ihn mit einem Messer anspitzte. Ich machte es lange Zeit ebenso und probierte auch Sandpapier aus. Dann entdeckte ich Druckbleistifte für mich, die eine viel bessere Qualität haben. Da ich ständig knappe Lieferfristen einhalten muss, sind sie natürlich wesentlich praktischer, da man mit nur einem Knopfdruck eine feine Spitze erhält. Was jedoch noch wichtiger ist: Druckbleistifte gleiten über das Papier und bewegen sich mit der Zeichenhand, sodass man das Gefühl hat, ganz natürlich zu zeichnen. Graphitstifte hingegen fühlen sich auf Papier viel rauer an. Tikky Bleistifte haben außerdem das perfekte Gewicht. Und kein anderer Bleistift-Hersteller bietet vergleichbare Minen (in puncto Schwärze und Breite) wie rOtring.

Die Inspiration für meine Arbeit kommt aus meinem tiefsten Inneren. Dinge, die etwas in mir bewegen, sind Musik, Schönheit in der Natur, Erinnerungen und Tagträume. Wenn ich ein Manuskript zum Illustrieren erhalte, lese ich es und beginne tagzuträumen, woraus sich die kraftvollsten und schönsten Bilder für das Thema, die Aktion, die Figuren und die Handlung ergeben. Nachdem ich alles gelesen habe, fertige ich ungefähr einen Tag lang keine Bleistiftskizzen an, sondern fantasiere nur über die Geschichte.

Ich schätze mich sehr glücklich, im Laufe der Jahre in so vielen unterschiedlichen Genres gearbeitet zu haben: Architektur, Editorial (Zeitschriften und Zeitungen), Produktwerbung für Agenturen und jetzt Buchillustrationen. Ich illustriere zwei Reihen für die Mittelstufe (9–12 Jahre) für Houghton Mifflin Harcourt. Derzeit arbeite ich an einer Limited Edition anlässlich des 30. Jahrestags von „Der Friedhof der Kuscheltiere“ für PS Publishing in Großbritannien. Dieses Jahr erscheinen drei Bücher von mir: „The Watcher in the Shadows“ von Chris Moriarty kommt am 28. Mai in die Läden. „The Tower of the Five Orders“ von Deron R. Hicks wird am 8. Oktober veröffentlicht und „Der Friedhof der Kuscheltiere“ erscheint im November.

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